
Hacker, Quelle: Thomas Siepmann / pixelio.de
Das Internet ist unser jüngstes Medium. Daher ist es auch das Medium, über das man am wenigsten weiß. Zwar benutzt man es jeden Tag, dennoch gibt es viele Sachverhalte, die einem unklar erscheinen und mit denen man sich lieber gar nicht erst beschäftigt. Schlimm ist, dass es unzählige Menschen gibt, die sich diese Unwissenheit zunutze machen: sogenannte Hacker. Ein Hacker knackt wörtlich gesprochen die Schutzmauer Ihres PCs und kann somit auf Ihre Daten zugreifen. Dies kann fatal enden, wenn wichtige vertrauliche Dokumente oder persönliche Daten verloren gehen. Meist ist man völlig wehrlos und kann nur tatenlos zusehen, wie sich jemand am eigenen PC zu schaffen macht. Deshalb muss man sich dringend schützen. Dies kann man zum einen passiv tun. Dafür installiert man eine sogenannte Firewall, was eine Art Schutzwall ist. Zudem sollte man dringend über ein aktuelles Anti-Viren-Programm verfügen. Doch auch aktiver Schutz vor Hackern ist möglich. Dabei „wehrt“ man sich in dem Moment, in dem der Angreifer auf den PC Zugriff zu erlangen versucht. Um sich aktiv zu schützen, macht man dabei den Angreifer ausfindig und probiert, einen Gegenangriff einzuleiten. Zu wissen ist dabei jedoch, dass dies sehr zeitaufwendig ist und man eine enorme Kenntnis über Internet und Netzwerke benötigt.
Um den Angreifer zu identifizieren, müssen Sie seine IP-Adresse ausfindig machen. Sobal man sich in das Internet einloggt, wird einem solch eine Adresse zugeordnet. Diese ist eine Art Internet-Protokoll. Wenn Sie Opfer des Angriffs durch einen Hacker werden, dann notiert sich ihre Firewall auch seine IP-Adresse. Auch der Port des Angreifers wird lokalisiert. Wenn Sie die IP-Adresse haben, so können Sie daraus den zuständigen Internet-Provider ablesen. Dafür gibt es Tabellen, in denen die einzelnen Adressen der Anbieter verzeichnet sind.