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Die neuste Ankündigung aus dem Hause Microsoft, kam relativ überraschend. Man will an den Weihnachtsfeiertagen den Kartendienst Streetside starten, der mit Google Street View konkurrien soll.
Microsoft hat keinesfalls die große Werbetrommel gerührt. Nach und nach soll der Kartendienst, der am Weihnachtswochenende startete und zu Microsofts Suchmaschinge Bing gehört, das gesamte deutsche Bundesgebiet abdecken.
Microsoft lernte aus dem Aufruhr, der um die Einführung von Google Street View gemacht wurde und geht zunächst ganz behutsam vor. Datenschützer und aufgeregte Bürger waren damals empört, über diesen vermeintlichen Eingriff in ihre Privatsphäre.
Microsoft machte seine ersten Aufnahmen im süddeutschen Bereich. Augsburg, Nürnberg, Fürth, Erlangen und München sind die ersten Städte, die man in der Panoramaansicht betrachten kann. Berlin wurde zwar schon abgelichtet, aber noch nicht freigeschalten.
Wer gegen die Erkennbarkeit seines Hauses auf diesen Bildern schon vor dem Start Einspruch erheben wollte, der hatte damit Zeit bis zum 30. September 2011. 81.000 Haushalte reagierten auf dieses Zugeständnis. Bei der Einführung von Google Street View waren es mit 244.000, fast dreimal so viele.
Im Nachhinein ist es aber jedem Bürger möglich sein Heim verpixeln zu lassen, dass gebietet der Datenschutzkodex für Geodatendienste.