Was ist ein Computervirus?

Ein Computervirus ist eine unangenehme Sache, wenn es den eigenen Rechner befällt, doch was ist das eigentlich bzw. was passiert dabei? Ein Virus ist allgemein dadurch klassifiziert, dass es sich verbreitet und die Umwelt infiziert. Ähnlich ist es mit einem Computervirus. Dies ist ein sich selbst verbreitendes Computerprogramm, welches sich zunächst in andere Computerprogramme einschleust und es dann mit Hilfe dieser schafft sich zu reproduzieren.

Computervirus, Foto: jeffkee_flickr

Wenn das passiert ist, ist es für den Anwender kaum mehr möglich einzugreifen und zu verhindern, dass das Virus nicht kontrollierte Änderung an der Soft-, Hardware oder dem Betriebssystem vornimmt. Das kann massive Beeinträchtigungen der Computersicherheit zur Folge haben und deshalb werden Computerviren auch als Malware bezeichnet. Die bekanntesten Formen der Viren sind Computerwürmer und Trojanische Pferde, dabei gibt es aber auch häufig Mischformen.

Die Computerviren nutzen meist einen Wirt und dessen Ressourcen um diesem zu schaden, wie auch bei dem biologischen Vorbild. Dabei kann es beim Wirtssystem bzw. dessen Programmen von harmlosen Störungen bis hin zu Datenverlusten kommen, je nach den Schadfunktionen, die der Virenautor programmiert hat.

Im Gegensatz zu den Würmern brauchen die Viren einen Wirt um den Maschinencode auszuführen und sich eigenständig zu verbreiten und zwar über das infizierte Programm. Wenn dieses dann geöffnet wird, tritt der Virus früher oder später auf und kann dann auch noch nicht infizierte Programme befallen. Heute werden allerdings eher die Würmer zum Befall genutzt, da in Zeiten des Internets fast jeder Rechner an eine Netzwerk angeschlossen ist und die Würmer sich durch ihre aktive Strategie in kürzester Zeit verbreiten können.